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"Ein Verkauf
der Städtischen Werke ist zwar für uns noch nicht interessant
...", das äußert Oberbürgermeister Lewandowsk
so ganz nebenbei in einem Interview zur Zukunft der KVG. "Noch
nicht", also mittelfristig schon?
Da spielt sich
ein Oberbürgermeister in seinem Privatisierungswahn als Besitzer
der Städtischen Werke auf, die er nach Gutdünken verkaufen
könnte, während die wahren Eigentümer doch die Bürgerinnen
und Bürger der Stadt Kassel sind.
Lewandowsky
spielt mit dem Feuer. Bürgerinnen und Bürger sind zunehmend
gewarnt und lassen nicht zu, dass das städtischen Tafelsilber
verschleudert wird, um abgrundtiefe Haushaltslöcher zu übertünchen.
Er sollte an Frankfurt denken: Die notwendigen Stimmen für
ein Bürgerbegehren gegen den Verkauf der U-Bahn kamen überraschend
schnell zusammen.
Die Absicht,
die Städtischen Werke Kassel zu verkaufen, könnte für
Lewandowsky das werden, was für seinen Vorgänger die Lollies
waren.
Veronika
Baier, Kassel
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