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Kassel. Der
Haus- und Grundeigentümerberband Kassel unterstützt die
Bemühungen der Städtische Werke AG und der Energie-Aktiengesellschaft
Mitteldeutschland (EAM) zur Gründung einer Wasserunion GmbH.
Damit könnten beide Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben
und sich am Markt behaupten, sagte der Kasseler Haus+Grund-Vorsitzende
Wolfram Kieselbach.
Entschieden
wandte sich der Verbandschef gegen die Darstellung der Kasseler
Bündnisgrünen, das die Sicherung eines politischen Einflusses
im Bereich der Wasserversorgung auch günstige Preise sichere.
Gerade am Wasserpreis sei in der Vergangenheit deutlich geworden,
dass politische Einflussnahme zu Preissteigerungen geführt
habe.
Die 1995 von
der damaligen rot-grünen Landesregierung eingeführte Grundwasserabgabe
habe zu einer Erhöhung des Wasserpreises um 26 Cent pro Kubikmeter
geführt, so Kieselbach. Nachdem die CDU/FDP-Landesregierung
die Abgabe aufgehoben habe, sei der Wasserpreis in Kassel wieder
um 26 Cent gesenkt worden. Haus+Grund fordere die politischen Entscheidungsträger
auf, alles zu unternehmen, um die Wasserversorgung in guter Qualität
zum geringstmöglichen Preis zu gewährleisten.
(ACH)
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