|
Frankfurt. Mit
ihrer harten Haltung, die Transportkosten für Strom zu regulieren,
haben der hessische Ministerpräsident Roland Koch und sein Wirtschaftsminister
Alois Rhiel (beide CDU) die Betriebsratsvorsitzenden der 52 hessischen
Stadtwerke gegen sich aufgebracht.
In
einem offenen Brief werfen sie den Politikern vor, zur "wirtschaftlichen
Destabilisierung der Energieversorger und zur Gefährdung von
mehr als 12 000 Arbeitsplätzen" beizutragen. Gehe es nach Koch
und Thiel, sollten die Energieversorger sogar in tarifvertraglich
geregelte Arbeitsbedingungen eingreifen, um kostengünstiger zu
werden. Hessen müsse sich im Bundesrat um eine Existenzsicherung
der Stadtwerke einsetzen, lautet die Forderung.
|